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BGS

Herzlichen Dank an die Fachzeitschrift labor&more für die freundliche Genehmigung, die interessanten Artikel online zu veröffentlichen und zur Information und Aufklärung für Wissbegierige und Interessierte zu nutzen.

Ionisierende Strahlung

Prof. Dr. Wolfgang-Ulrich Müller
Institut für Medizinische Strahlenbiologie, Universitätsklinikum Essen

Fukushima hat wieder deutlich gemacht, dass die in der Öffentlichkeit vorhandene Sachkenntnis im Zusammenhang mit ionisierender Strahlung gegen null geht. Insbesondere bestehen völlig verzerrte Vorstellungen zur Gefährlichkeit ionisierender Strahlung. Um es allerdings von Anfang an klarzustellen: Ionisierende Strahlung ist nicht harmlos. Aber sie ist bei Weitem nicht so wirkungsvoll, wie von den meisten Menschen angenommen. Nachdem wir inzwischen mehr als 100 Jahre Strahlenforschung hinter uns haben, wissen wir enorm viel. Es stimmt jedoch, dass es Wissenslücken gibt, auf die ich im Folgenden eingehen werde.
(Quelle: labor&more)

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Strahlung im Labor

Nuklearforschung findet in unterschiedlichen Forschungsfeldern Anwendung, von der Erschließung neuer Therapiemöglichkeiten für Krebs- und Viruserkrankungen bis zur Altersdatierung mittels Radiocarbonmethoden. In den Laboren der Life Sciences in Forschung und Industrie werden radioaktive Nuklide vielfach eingesetzt und es besteht für die Mitarbeiter neben dem Risiko der Strahlenexposition von außen die Gefahr, dass diese Stoffe in den Körper gelangen und so eine interne Dosis bewirken.

labor&more fragte bei Prof. Dr. Werner Rühm nach, was beim Arbeiten mit Radionukliden im Labor zu beachten ist und welche Anforderungen an den Strahlenschutz gestellt werden müssen. (Quelle: labor&more)

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Die Dosis macht’s

Dosisleistungen und Einschätzung von Strahlenrisiken

Prof. Dr. Werner Rühm
Institut für Strahlenschutz, Helmholtz Zentrum München

Gegenwärtig sind die Begriffe „Strahlung“ und „Radioaktivität“ in aller Munde. In den Medien wird von einer „radioaktiven Wolke über Tokio“ berichtet, von „verstrahlten“ Menschen und Nahrungsmitteln und man liest „Fukushima-Strahlung verseucht Todeszone“, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Was ist von derartigen Berichten zuhalten? Bereits Paracelsus erkannte vor vielen Jahren in anderem Zusammenhang „Dosis sola facitvenenum“ (allein die Dosis macht das Gift). Auch in Bezug auf ionisierende Strahlung kann diese Sicht weiterführen.

Häufig wird von relativ hohen Dosisleistungswerten von einigen 100 mSv pro Stunde genauso berichtet wie von relativ niedrigen von einigen Tausendstel mSv pro Stunde – doch wie sind derartige Werte einzuordnen? Hier hilft es, sich zu vergegenwärtigen, dass Radioaktivität ein natürliches und alltägliches Phänomen darstellt. (Quelle: labor&more)

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