Strahlenvernetzung. Bislang war ein Einsatz unter der Motorhaube überwiegend den Hochleistungskunststoffen vorbehalten. Durch Bestrahlung der fertigen Bauteile lassen sich die physikalischen Werkstoffeigenschaften von preiswerteren Kunststoffen jedoch so weit verbessern, dass die im Motorraum herrschenden hohen Anforderungen erfüllt werden.
Unter den zahlreichen Möglichkeiten, Medizinprodukte mit hochenergetischer Strahlung zu sterilisieren, spielen Gammastrahlen eine besondere Rolle. Als Sterilisationsdienstleister schätzt BGS vor allem deren Prozesssicherheit und Durchdringungsfähigkeit.
Der kontinuierliche Schmelzeaustrieb in der quasistationären Phase des Vibrationsschweißprozesses
hat zur Folge, dass sich in der Regel ein Gleichgewicht zwischen
reibinduzierter Wärmezufuhr und Wärmeabfuhr mit der abfliessenden Schmelze
sowie der zum Aufschmelzen des Werkstoffs notwendigen Energie im Nahtbereich
einstellt. Dies begrenzt die erreichbaren Temperaturen in der Fügezone bei teilkristallinen
Thermoplasten auf wenige Grad oberhalb der Kristallitschmelztemperatur
und beschränkt das Spektrum möglicher Mischmaterialverbindungen auf solche
Partner mit annähernd gleichen Schmelzbereichen.
Fast schon zur Tradition geworden ist unser Malwettbewerb, der in diesem Jahr bereits schon zum dritten Mal in der Gemeinschaftsgrundschule Wiehl ausgerufen wurde.
Elektronenbestrahlung. Folien aus technischen Thermoplasten für flexible Schaltungsträger und MIDs müssen in mehrfacher Hinsicht einem Anforderungsprofil entsprechen, dem sie bisher nicht gerecht werden konnten. Es zeigte sich, dass strahlenvernetzte Folien diese Anforderungen erfüllen.
Bei der Beta-Sterilisation sorgen beschleunigte Elektronen materialschonend für Keimfreiheit. Daher hat Fresenius Medical Care die Sterilisation von Blutschlauchsystemen zur Dialysebehandlung weitgehend auf dieses innovative Verfahren umgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Serviceunternehmen BGS Beta-Gamma-Service wurden herkömmliche Verfahren wie Dampf- oder ETO-Sterilisation abgelöst