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Industrie setzt zunehmend auf Bestrahlungstechnik: Kunststoffe werden hochgradig verschleißfest

Boom bei physikalischer Vernetzung und Sterilisation von Werkstoffen - Zweistellige Zuwachsraten bei führendem Dienstleister

Wiehl, 19. Mai 2010. Vor nicht allzu langer Zeit noch galten die physikalische Vernetzung und Sterilisation von Werkstoffen durch Strahlen als Nischentechnologie. Inzwischen ist daraus ein vielfältig einsetzbares industrielles Verfahren geworden, das sich steigender Beliebtheit erfreut. So verzeichnet eines der in Europa führenden Unternehmen in der Bestrahlungstechnologie, die BGS Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG, zweistellige Zuwachsraten, wie deren Geschäftsführer Dr. Andreas Ostrowicki mitteilte. Das mittelständische Hightech-Unternehmen stellt an seinen drei deutschen Standorten Wiehl, Saal und Bruchsal derzeit Mitarbeiter ein und arbeitet in mehreren Schichten. Darüber hinaus investiert die BGS Beta-Gamma-Service in neue Anlagen. Das Werk in Saal wurde auf über 8.000 qm erweitert. Dort wird im Laufe des Jahres auch eine neue Beschleunigeranlage in Betrieb genommen.

Die Technologie, die das Unternehmen einsetzt, ist keineswegs neu, konnte sich zunächst aber nur zögerlich durchsetzen: Mit beschleunigten Elektronen (Betastrahlen) und Gammastrahlen werden die Moleküle in Kunststoffen vernetzt und damit hochgradig verschleißfest gemacht. Das Verfahren ist vollkommen rückstandsfrei und wird auch für die Sterilisation von medizinischen Produkten eingesetzt. In ihrer fast 30-jährigen Firmengeschichte hat die BGS Beta-Gamma-Service entscheidend zur Weiterentwicklung dieser komplexen Verfahren beigetragen und in der Bestrahlungstechnik Standards gesetzt, betont Geschäftsführer Ostrowicki.

Dass sich die technologischen Innovationen und langfristig orientierten Investitionen auszahlen, belegt die deutlich gestiegene Nachfrage der Industrie nach Vernetzungsdienstleistungen: Bei der Strahlenvernetzung von Kabeln hat sich das Auftragsvolumen bei BGS Beta-Gamma-Service mehr als verdoppelt; bei Spritzgussteilen der Elektroindustrie ist das Verfahren inzwischen fest etabliert. Auch die Automobilindustrie, die zur Reduzierung des Spritverbrauchs bestrebt ist, bei neuen Fahrzeugtypen Gewicht einzusparen, ersetzt zunehmend teure Hochleistungswerkstoffe durch strahlenvernetztes Polyamid. Viele neue Bauteile, durch Strahlenvernetzung temperaturbeständig oder verschleißfest gemacht, gehen jetzt in Serienfertigung.

Kontakt:
Dr. Andreas Ostrowicki
BGS Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG
IDEEN PLUS ENERGIE
Fritz-Kotz-Straße 16, 51674 Wiehl
Tel.: 02261/7899-0, Fax: 02261/7899-45
E-Mail: ostrowicki@bgs.eu

www.bgs.eu

BGS ist bundesweit an drei Standorten vertreten: in Nordrhein-Westfalen am Hauptsitz Wiehl in der Nähe von Gummersbach, in Bruchsal (Baden-Württemberg, bei Karlsruhe) und in Saal a. d. Donau (Bayern, bei Regensburg)

Pressemitteilung als Download

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