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Vibrationsschweißen von strahlenvernetztem Polyamid 66 – Untersuchungen zur Erweiterung des Anwendungsspektrums

Der kontinuierliche Schmelzeaustrieb in der quasistationären Phase des Vibrationsschweißprozesses hat zur Folge, dass sich in der Regel ein Gleichgewicht zwischen reibinduzierter Wärmezufuhr und Wärmeabfuhr mit der abfliessenden Schmelze sowie der zum Aufschmelzen des Werkstoffs notwendigen Energie im Nahtbereich einstellt. Dies begrenzt die erreichbaren Temperaturen in der Fügezone bei teilkristallinen Thermoplasten auf wenige Grad oberhalb der Kristallitschmelztemperatur und beschränkt das Spektrum möglicher Mischmaterialverbindungen auf solche Partner mit annähernd gleichen Schmelzbereichen.

In diesem Beitrag wird die Modifikation von Polyamid 66 durch Vernetzung mit energiereicher Strahlung zur Minimierung des Quetschflusses aus der Fügezone und die daraus folgende Änderung der Energiebilanz dargestellt. Mittels mechanischer, kalorimetrischer, rheologischer und lichtmikroskopischer Untersuchungen wird das Potential der Strahlenvernetzung für die Herstellung von Mischmaterialverbindungen mit PA6, PA66, PA46, PA6T/6I und PPS aufgezeigt.

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Joining-Plastics-Vibrationsschweissen-02-2011.pdf

Weiterführende Informartionen

www.fuegen-von-kunststoffen.de